St. Albertus Magnus Ottobrunn

[ nach oben ] [ 1976 ] [ 1982 ] [ 1984 ]  [ 1988 ] [ 1990 ] [ 1992 ] [ 1994 ] [ 1996 ] [ 1998 ] [ 2000 ] [ 2002 ] [ 2004 ] [ 2007 ] [ 2009 ]



 

Das Misereor-Hungertuch 2004

Herausgeber:
Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.




Mozartstraße 9, 52064 Aachen
Tel.: 0241 / 442-0; Fax: 0241 / 442-188
e-mail: pastoral@misereor.de
Internet: http://www.misereor.de

 

 
Das Misereor-Hungertuch 2004
aus Lateinamerika
"Brot & Rosen"
von Frauen aus Lateinamerika
 
 

Brot & Rosen
Unser tägliches Brot gib uns. Heute.

... ist das Thema des neuen Hungertuchs, denn weltweit hungern heute rund 830 Millionen Menschen. MISEREOR möchte diese erschütternde Tatsache wieder ins Bewusstsein bringen und zur Solidarität bei der Bekämpfung des Hungers aufrufen. Das diesjährige Hungertuch wurde von sieben lateinamerikanischen Frauen zusammen mit zwei Künstlerinnen und einer Pfarrerin gestaltet.

Zur Farbgebung
Der warme, kräftige Rot-Ton symbolisiert die Lebenssituation und die Gefühlswelt der Gestalterinnen: Rot als Symbol für ihr Leben als Frau, für Liebe, Kraft und Energie, als Symbol für das Blut des Lebens.

Zur Komposition
Die Struktur des Bildes ist an die Desktopoberfläche eines Computerbildschirms angelehnt. Die kleinen Bilder an den Rändern sind als klickbare Ikons zu verstehen. Sie sind Symbole, die von den Frauen zum Thema Hunger gestaltet wurden. Manche dieser Ikons sind bereits angeklickt, die Fenster erlauben einen detaillierten Blick auf verschiedene Aspekte des Hungers und der Hungerbekämpfung.

ZU DEN "FENSTERN"

Brot und Rosen
Im Mittelpunkt des Hungertuchs steht das Teilen des Brotes. Brot als Grundnahrungsmittel und als Symbol für das Leben, das Gott den Menschen schenkt - das gebrochene Brot als das Symbol für das Prinzip des Teilens. Die Rosen symbolisieren, dass der Mensch nicht vom Brot alleine lebt.

Straßenkind
Weltweit sind besonders Kinder von Hunger betroffen - 75% der Menschen, die an Hunger sterben, sind Kinder unter 5 Jahren.

Töpfe schlagende Frauen
Frauen gehen mit leeren Töpfen auf die Straße, sie schlagen Krach für die Verbesserung ihrer untragbaren Lebensverhältnisse.

Taube vor grünem Kreuz
Die weiße Taube vor dem grünen Kreuz verbindet die drei bisher genannten Bilder und verweist auf die Kraft des Heiligen Geistes, die Menschen zum Brot-Teilen und zum Engagement gegen Ungerechtigkeit beflügeln kann.

Arbeitende Hände
Viele Frauen wünschen sich, eine angemessene und abgesicherte Arbeit zu finden. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass Menschen verschiedener Hautfarbe ihre Körbe eines Tages aus eigener Kraft füllen können.

Volksküche: Volle Töpfe - leere Teller
Die Szene symbolisiert Solidarität und stellt Fragen: Wem gehören die vollen Töpfe, wem die leeren Teller? Wer gibt wem?

Im Hintergrund: Weltweite Vernetzung
Der Hintergrund ist von dunkelroten Fäden durchzogen, die die globale Vernetzung unserer Welt visualisieren. Das Thema "Leben weitergeben" ist durch die Gemeinschaft der Frauen dargestellt. Als Individuum muss jede der Frauen wiederum ihren persönlichen Lebensweg - dargestellt als Labyrinth - beschreiten.

 
 
Copyright © 10 / 1999 - 2009 by Dieter Herberhold
Last updated 11.01.10